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Wahre Ausdauer

Eine gute Führungskraft muss an sich selbst auch immer den Anspruch haben, die für sich gesetzten Regeln und Grenzen stets einzuhalten und dabei eine wahre Ausdauer an den Tag zu legen. Dabei geht es insbesondere darum, dass eine Authentizität zum Beispiel nur dann wirklich vorhanden ist, wenn man z.B. im Dienst/auf der Arbeit aufrichtig ist und im privaten Bereich. Dazu gehört aber auch, dass man seine Grundsätze das gesamte Jahr und Arbeitsleben lang durchzieht und beibehält.

Es geht ganz bewusst nicht darum, stets perfekt zu sein und zu werden – das ist nicht möglich. Dennoch ist es wichtig, seine eigenen Grundsätze zu haben, zu ihnen zu stehen und sie nachhaltig und ausdauernd beizubehalten. Als Führungskraft steht man immer unter einer gewissen ungewollten Beobachtung. Man wird immer als Vorbild wahrgenommen – dies ist ein unterbewusster Prozess. Und dieses Vorbild bekommt einen Bruch, wenn man im Dienst/auf der Arbeit zum Beispiel immer freundlich und zuvorkommend ist und im privaten das komplette Gegenteil.


Ausdauer hat aber auch etwas mit einem roten Faden zu tun. Nicht jede Person muss mit jeder Führungskraft auskommen, es gibt immer auch persönliche Ansichten und Differenzen. Wenn eine Führungskraft sich dann aufführt wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde (also verschiedene, nicht abschätzbare Verhaltensweisen zu ein und demselben Problem an den Tag legt) wird das Arbeiten für Untergebene zum russischen Roulette. Es ist nicht nur für sich selbst als Führungskraft erholsam, sondern auch für alle anderen Beteiligten entspannend und gut, wenn man sich auf ein gefestigtes Verhalten einstellen kann.


Darüber hinaus ist es in einer Karriere und in einem Leben durchaus zweckmäßig, die persönliche Authentizität auch in Bezug auf das Führungsverhalten durchzuziehen und immer weiter zu entwickeln.

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